Flash versus HTML5

Den­ken wir 5 bis 10 Jah­re zurück: beim Betre­ten einer Web­site ploppt ein gro­ßes Intro auf und das Logo der Fir­ma fliegt ein­drucks­voll und auf­wän­dig ins Bild, viel­leicht sogar mit einem tol­len Intro‐Jingle unter­legt. Unten rechts im Bild sehen wir einen Schrift­zug “Skip»” , aber nie­mand weiß so rich­tig, was der bedeu­tet. Bei der­ar­ti­gen Spek­ta­keln han­del­te es sich um Flash.

Hätte es mcjh medien vor 10 Jahren gegeben, hätte so vielleicht das Website Intro ausgesehen

Hät­te es mcjh medi­en vor 10 Jah­ren gege­ben, hät­te so viel­leicht das Web­site Intro aus­ge­se­hen

Flash war lan­ge Zeit ein belieb­tes Mit­tel, um Web­sites ein­drucks­voll und auf­wän­dig in Sze­ne zu set­zen, ent­we­der in Form eines impo­san­ten Intros oder direkt als kom­plet­te Web­site. Doch inzwi­schen hat sich die Situa­ti­on dras­tisch geän­dert und Flash ist durch die Ent­wick­lung neu­er Tech­ni­ken und Webstan­darts auf eine Außenseiter‐Position gera­ten. Der neue gro­ße Kon­kur­rent zu Flash nennt sich HTML5 und ist ein gna­den­lo­ser alles­kön­ner.

Das Web ist offen

Wäh­rend die Flash‐Technologie vor allem durch die Fir­ma Ado­be eta­bliert wur­de und damit eine pro­prie­tä­re Umge­bung dar­stellt, ist HTML5 ein offe­ner Webstan­dart, für den kei­ne Lizen­zen bezahlt und Nut­zungs­be­stim­mun­gen ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen.

Mit dem Auf­kom­men der Such­ma­schi­nen und dem immer grö­ßer wer­den­den Kampf um die bes­ten Index‐Plätze bei Goog­le & Co wur­de es not­wen­dig, für Such­ma­schi­nen les­ba­ren Quell­code, Tex­te, Bil­der und Hyper­links zur Ver­fü­gung zu stel­len: Eine Anfor­de­rung, die eine kom­pi­lier­te Flash­da­tei nicht erfül­len konn­te, sodass Flash als Entwicklungs‐ und Prä­sen­ta­ti­ons­um­ge­bung für gan­ze Web­sites bald aus­ge­dient hat­te.

Fehlende Plugins und Addons gehören inzwischen der Vergangenheit an

Feh­len­de Plugins und Addons gehö­ren inzwi­schen der Ver­gan­gen­heit an

Unnötige Umwege

Da Flash nicht stan­dart­mä­ßig von Brow­sern unter­stützt wird, muss es als Plugin in den Brow­ser inte­griert wer­den. Daten einer Flas­han­wen­dung, die der Brow­ser nicht ver­ar­bei­ten kann, wer­den vom Brow­ser an das Flash‐Plugin wei­ter gege­ben, dort Inter­pre­tiert und dann im Anzei­ge­be­reich des Brow­sers durch das Flash‐Plugin aus­ge­ge­ben. Der nöti­ge Rechen­auf­wand ist denk­bar umständ­lich und res­sour­ce­n­un­freund­lich im Ver­gleich zu einer direk­ten Inter­pre­ta­ti­on sei­tens des Brow­sers. Mit der zuneh­men­den mobi­len Inter­net­nut­zung und dem stei­gen­den Multimedia‐Konsum im WWW wuchs  die Nach­fra­ge nach einem res­sour­cen­spa­ren­de­ren und aktu­el­le­rem Sys­tem, das auch die neu­en Audio‐ und Video‐Codecs  unter­stütz­te.  Die Kon­se­quenz aus dem ver­än­der­ten Nut­zer­ver­hal­ten war die Ent­wick­lung der Video‐ und Audio‐Unterstützung durch HTML5, wel­che aus­schließ­lich den Brow­ser als Inter­pre­ten benö­tigt.

Neben häu­fi­gen Kom­pa­ti­bi­li­täs­pro­ble­men und der hohen Res­sour­cen­an­sprü­che hat­te Flash außer­dem regel­mä­ßig mit schwer­wie­gen­den Sicher­heits­lü­cken zu kämp­fen, die über die Zeit hin­weg vie­le Unter­neh­men und Pri­vat­leu­te ver­an­lass­te, die Flash‐Plugins in den Brow­sern zu deak­ti­vie­ren oder kom­plett zu löschen.

Ange­sichts der vie­len Ein­schrän­kun­gen und Pro­ble­me wun­dert es nicht, dass die neu­en Funk­tio­nen des Webstan­darts HTML5 von Web­de­si­gnern und Ent­wick­lern mit offe­nen Armen emp­fan­gen wer­den. Doch so toll und begrü­ßens­wert die Neue­run­gen auch sind, so soll­te den­noch nie unbe­ach­tet gelas­sen wer­den, dass gera­de gro­ße Fir­men und Vor­rei­ter der Indus­trie und Tech­nik aus Deutsch­land dazu nei­gen, mit den ältes­ten Brow­sern der Welt das Inter­net unsi­cher zu machen.

Quel­len: pcwelt.de | Wiki­pe­dia

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